Erfahrung: Musik für den Fokus

Musik am Arbeitsplatz

Konzentration bzw. der Fokus sind wichtig für die moderne Wissensarbeit. Musik kann helfen, diesen Fokus zu erreichen und folglich im Flow zu arbeiten.

Wer kennt es nicht? Man setzt sich motiviert vor die Tastatur, hat eine leckere Tasse Kaffee oder Tee auf dem Tisch platziert und ist bereit loszulegen. Oh, hallo du kleiner Facebook-Feed. Wir haben uns ja mindestens eine halbe Stunde nicht mehr gesehen, da muss es doch etwas Neues geben. Da vibriert auch schon das Smartphone. Der 127. Gruppenchat erfordert die Aufmerksamkeit, schließlich muss die nächste Geburtstagsparty oder der nächste Umzug mitorganisiert werden. Nanu, was ist das für ein Lärm vor dem Fenster? Und wieso trampeln die Nachbarn über einem oder die lieben Kollegen neben einem schon wieder wild vor sich hin? Das kann man ewig so fortführen. Alles und jeder reißt einen raus, bevor man überhaupt richtig losgelegt hat.

Neben den einfachsten und zugleich schwierigsten Maßnahmen zählt natürlich, das Smartphone einfach mal auf lautlos zu stellen und am besten gleich ganz aus dem Sichtfeld zu legen. Das gleiche gilt natürlich für die ganzen Benachrichtigungen, die man von laufenden Programmen auf dem Rechner bekommt. Gegen störende Geräusche kann man zwar per se meist nicht viel ausrichten, aber sie lassen sich dennoch sehr gut ausblenden – mit Musik beispielsweise, wahlweise gepaart mit einem Kopfhörer. Aber nicht nur zum Ausblenden unliebsamer Geräuschkulissen ist sie nützlich. Ich habe mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass sie mich in eine Art Tunnel bringt, in dem ich hochkonzentriert bin. Natürlich ist jeder Mensch anders, aber ich habe für mich festgestellt, dass System of a Down und der neueste Battlerap aus Berlin mich in diesem Kontext nicht so wirklich voranbringen. Nach einigen Experimenten bin ich unter anderem bei klassischer Musik gelandet. Das war mir irgendwie schon vorher klar, dass das sicherlich gut funktioniert; aber man ist ja Revoluzzer und denkt, das muss auch mit Rammstein gehen. Geht vielleicht auch, bei mir nur leider nicht. Wenn ihr nicht so sehr auf Klassik steht und ihr bei der Ode an die Freude Ohrenbluten bekommt, empfehle ich ein paar Playlists, die ich bei zufälligen Recherchen zu dem Thema gefunden habe und die allesamt, inklusive den klassischen Meisterwerken, bei Spotify zu finden sind. Vielleicht ist ja was für den eigenen Workflow dabei.

Fokus-Playlists

Intense Studying

Deep Focus

Maximale Konzentration

Classical Essentials

Was hört ihr denn so, wenn ihr euch konzentrieren wollt? Habt ihr Tipps für mich? Lasst mir gerne einen Kommentar unter dem Beitrag da.


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Marco Braun

Neu-Berliner. Kreativer Querdenker. Pragmatiker mit Vorliebe für schöne Dinge. Alumni der Universität Bielefeld. Treiber des Herzensprojektes Huciety.

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