Die Zukunft der Arbeit

Verschwommener Arbeitsplatz in einer verschwommenen Zukunft

Das Netzpiloten-Magazin hat eine Übersetzung eines interessanten Artikels zur Zukunft der Arbeit veröffentlicht, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Im Kern geht es um Veränderungsprozesse in der Berufswelt vor dem Hintergrund der technologischen Entwicklungen unserer Zeit.

Erfrischend ist an dieser Stelle, dass keine düsteren Zukunftsszenarien ausgemalt werden, in denen wir alle durch Cola-Automaten ersetzt werden, sondern am Beispiel der australischen Wirtschaft klar aufzeigt wird, dass auch neue Berufe und Berufsfelder entstehen, wenn andere langsam verschwinden. Dies rekurriert auf meine Intention, warum ich hier überhaupt schreibe:

Moderne Berufe in sich stetig wandelnden Bereichen sind in Zeiten der Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche der Menschheit nicht mehr die Ausnahme, sondern werden zur Regel. Diese modernen Tätigkeitsfelder erfordern eine gewisse Begeisterung für das Neue; für das, was man vielleicht noch nicht vollständig versteht und dessen Auswirkungen auf unserer aller Zukunft wir noch gar nicht absehen können. Das impliziert gleichzeitig auch die stetige eigene Weiterentwicklung – das im öffentlichen Diskurs so viel beschworene lebenslange Lernen.

Eigenverantwortliche Zukunftssicherung

Ich denke, es wird in diesem Artikel sehr deutlich, dass insbesondere wir Geistes- und Sozialwissenschaftlern aufgrund der eben nicht profanen »allgemeinere[n] Fähigkeiten wie die intuitive Mustererkennung, Flexibilität und das Erlernen und Tolerieren von Uneindeutigkeit, das Sichten und Bewerten von Informationen sowie persönliche Ausdauer und Mobilität« (http://www.netzpiloten.de/jobs-zukunft-arbeit-technologie/) eine maßgebliche Rolle für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft spielen. Gleichzeitig wird man insbesondere im deutschen Bildungssystem einige Veränderungen oder Erweiterungen vornehmen müssen, um auf hochqualifizierte Berufe vorbereiten zu können. Und auch diese Veränderungen müssen durch Geisteswissenschaftler, Sozialwissenschaftler und Vertretern der MINT-Fächer vorangetrieben werden.

Wir, die »Generation Y«, befinden uns in einem Übergangsstadium zwischen der analog geprägten Bildungskultur und der hochtechnisierten Bildung von morgen. Ich denke, dass es vor diesem Hintergrund umso wichtiger ist, dass ein großer Fokus auf der individuellen Eigenverantwortung liegt, wenn es darum geht, vorhandene Fähigkeiten auszubauen und darüber hinaus besonders offen für neue Fähigkeiten zu sein. Damit meine ich nicht, dass jeder Vertreter der geisteswissenschaftlichen Zunft zwingend programmieren lernen sollte. Es geht eher um eine grundlegende Kompetenzerweiterung im Bereich der Digitalisierung. Ein erste Schritt ist mit den »Digital Humanities« bereits getan.

Seid ihr bereit für die Jobs der Zukunft?

Wenn Ihr Gedanken zur Arbeitswelt und den verbundenen Veränderungen von Geistes- und Sozialwissenschaftlern habt, so nutzt gerne die Kommentarfunktion oder nehmt Kontakt mit mir auf.

Bildquelle: picjumbo.com


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Marco Braun

Neu-Berliner. Kreativer Querdenker. Pragmatiker mit Vorliebe für schöne Dinge. Alumni der Universität Bielefeld. Treiber des Herzensprojektes Huciety.

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