FAZ: Geisteswissenschaftler als Manager

Buch mit Brille und Smartphone

BWLer werden Manager und Geisteswissenschaftler werden Taxifahrer. Noch immer gibt es viele Klischees, die sich Angehörige der jeweiligen Studienrichtungen gegenseitig um die Ohren hauen. Selbst in der Presse werden diese nur allzu gerne aufgegriffen und verwertet. Da tut dieser Artikel, der auf der Internetpräsenz der FAZ erschienen ist, mal richtig gut.

Auch wenn natürlich an jedem Klischee immer irgendwo versteckt etwas Wahres dran ist, so bringen diese einen selbst und die Gesellschaft per se selten weiter. Irgendwie lieben die Menschen es aber, A gegen B aufzuwiegeln und umgekehrt. Irgendwie ja verständlich, da es so schön einfach ist. Klingt für euch zu pauschal oder zu abgedroschen? Dann schaut euch nur so zum Spaß im Internet mal an, wie Anhänger der beiden am weitesten verbreiteten mobilen Betriebssysteme Android und iOS aufeinander losgehen – wie gesagt, wir sprechen hier von einem Betriebssystem, das auf einem Smartphone läuft. Da geht es jetzt nicht gerade um die Rettung der Menschheit.

Wer mich ein wenig kennt, der weiß, dass ich eine recht differenzierte Sichtweise auf die Welt habe und der Überzeugung bin, dass es die eine richtige Antwort, die eine richtige Eklärung oder gar die Wahrheit nicht gibt und auch nicht geben kann. Unsere Welt ist viel zu komplex und es gibt in ihr eine nicht überschaubare Anzahl von Variablen, die sich immer ändern, sich gegenseitig beeinflussen und somit stets ein anderes Ergebnis zur Folge haben. Diese Denkweise ist es auch, die im bereits angesprochenen Artikel aufgegriffen wird. Im Kontext seines MBA-Studiums, dass der Philosoph und Journalist Dirk Rothenbücher als Zusatzqualifikation abgeschlossen hat, äußert er:

Ich habe gutes Feedback bekommen. Meine Denkweise sei anders, und das sei bereichernd.

Ich für meinen Teil vermag mir gar nicht vorzustellen, wie unsere Gesellschaft aussehen würde, wenn wir alle das Gleiche lernen, denken und machen würden. Diversifikation – und damit meine ich nicht die wirtschaftswissenschaftliche Bedeutung dieses Begriffs – ist der Schlüssel für Neues und Innovatives.

Da es natürlich wenig Sinn ergibt, den gesamten Artikel hier zu rezitieren, verlinke ich diesen hier einfach nur. Viel Spaß bei der Lektüre.

Bildquelle: Pixabay


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Marco Braun

Neu-Berliner. Kreativer Querdenker. Pragmatiker mit Vorliebe für schöne Dinge. Alumni der Universität Bielefeld. Treiber des Herzensprojektes Huciety.

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